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RESTLOS GLÜCKLICH: A´MARENN

  • 13
  • 20.02.2016
Marenn

Ein Sandwich mit Speiseresten und Fleischsoßen? Das scheitert hierzulande nur an unseren Gewohnheiten. In Neapel wird seit dem Krieg alles in ein Bort gepackt, was nicht bei drei auf den Bäumen ist!


Das neapolitanische a ´Marenn war während und nach dem zweiten Weltkrieg das Brot der neapolitanischen Arbeiter. Als Füllung diente alles, was die Töpfe noch hergaben. Sogar bis in den Film „Napoli milionaria“ des neapolitanischen Komödianten Totó schaffte es das Reste-Baguette. Damals wurde einfach ein Loch in einen halben Brotlaib gemacht und die Reste hineingesteckt.

Wie ein a´Marenn heute zum leckeren Snack wird

Falls ihr das Ende eines Brotlaibes übrig habt, füllt dieses wie auf dem Bild oben. Falls nicht: Einfach ein Baguette-Stück auf einer Seite einschneiden, leicht öffnen und etwas des Brotteiges innen entfernen damit man genug Platz für die Füllung hat. Und damit sind wir auch schon bei des Baguettes Kern: nun kann das a´Marenn nach Herzenslust mit all dem gefüllt werden, was übrig ist.

Denkbar sind Tomatensoße mit Fleischbällchen, Bolognese Sauce, Gulasch, Fisch – ach, das würde jetzt zu weit führen, alle Möglichkeiten aufzuzählen. Im Prinzip ist wirklich alles erlaubt, was schmeckt. Nur unsere Gewohnheiten hindern uns letztlich daran, beim Brotbelag einfach mal mehr zu experimentieren.

Noch mehr Reste: Ab in die Frittata

Und solltet ihr auch noch Nudeln übrig haben, macht einfach eine Frittata daraus, die ihr natürlich auch auf das Baguette packen könnt. Dazu einfach die restlichen Nudeln zusammen mit ordentlich Parmesan und einigen gequirlten Eiern in eine Pfanne geben und so lange backen, bis die Eier stocken. Dann nochmal wenden und kurz von der anderen Seite anbraten – wie eine spanische Tortilla. Natürlich könnt ihr auch hier noch ein paar Speckwürfel, Petersilie oder was euch sonst noch in die Hände fällt mit in das Omelette geben.

fritata

 

Neapel Open

Was sonst noch alles in und um Neapel gekocht wird, könnt ihr bei unserem Neapel Open am 18. April erleben. Mamma mia, das wird lecker!